Von Brisan bis Bresahn

Geschichte

Der historische Überblick mit nachvollziehbaren Quellen und Unsicherheiten.

Von Brisan bis Bresahn

Mehr als acht Jahrhunderte in den Quellen

1194 erscheint Brisan im Isfriedschen Teilungsvertrag im Kirchspiel Seedorf. Das Ratzeburger Zehntregister nennt den Ort 1230 erneut. Die slawistische Deutung des Namens als Uferbewohner passt zur Lage, bleibt aber eine sprachwissenschaftliche Interpretation.

1571 wurde der Meierhof Bresahn zusammen mit Gut Seedorf, Dargow und Eichhorst an Barthold von Lützow verliehen. Seit 1697 gehörten Seedorf und Groß Zecher zu demselben Besitzkomplex; Bresahn blieb als Meierhof in diesen Gutsverband eingebunden.

1194
Brisan im Teilungsvertrag
1571
Bresahn als Meierhof belegt
1697
im Seedorfer Besitzkomplex

20. Jahrhundert

Vom Gutsbezirk zur Gemeinde Salem

1928 wurde Gut Bresahn aus dem aufgelösten Gutsbezirk Seedorf in die Landgemeinde Dargow eingegliedert. Als Dargow 1938 nach Salem kam, wurde Bresahn Teil der heutigen Gemeinde.

Nach 1945 lag Bresahn in der unmittelbaren Schaalsee-Grenzregion. Wie diese Lage den Alltag am Ort konkret prägte, muss noch durch Akten und freigegebene Erinnerungen vertieft werden.